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Tipps, Tricks und FAQs - Seite 2

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21. Sind Garnelen Kannibalen?
Die Fragen zur Linken behandeln wir in der 2. Unterrichtsstunde... Über den Link oben, bzw. ganz unten, geht's weiter oder wieder zurück. Dieser Unterricht wird natürlich kontinuierlich fortgesetzt. Wenn wir neue Themen aufgenommen haben, gibt es an dieser Stelle eine kurze Mitteilung, damit Ihr Euch nicht immer

wieder bis zum Ende durchwühlen müsst, ok? Und vergesst nicht, Eure eigenen Studienergebnisse an das Rektorat dieser Institution zu senden, damit wir diese einer breiten Schülerschaft darbieten können.

Letztes Update: 27.08.2006
22. Die Sache mit dem Laub
23. Kupfer, Blei und Durchlauferhitzer
24. Vergesellschaftung mit Saugwelsen?
25. Wie oft Wasserwechsel?
26. Kaninchenpellets als Garnelenfutter?
27. Inzucht bei Garnelen?
28. Filterschlamm ins Becken geben?
29. Stellen erwachsene Tiere dem Nachwuchs nach?
30. Schädliche Mopaniwurzel?
31. Ist gefärbter Bodengrund gefährlich?
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21.
Sind Garnelen Kannibalen?
Nein, im Normalfall nicht. Erst ein totes Tier wird als Nahrung für die Gruppe interessant. Vereinzelt konnten wir aber auch schon beobachten, dass ein offensichtlich krankes und erheblich geschwächtes, aber noch lebendes Tier, von einzelnen Gruppenmitgliedern 'angeknabbert' wird. Kein schöner Anblick und man sollte in einem solchen Fall die erkrankte Garnele erlösen.
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22.
Die Sache mit dem Laub

Oft liest man, das (Buchen- oder Eichen-) Laub gut gegen eventuell auftretenden Häutungsprobleme helfen soll... Ob dem so ist, lässt sich mal wieder nicht mit Bestimmtheit sagen. Fakt ist allerdings, das ein Haufen modriges Laub (kurz überbrüht wegen der Keime!) ein Freudenfest für unsere Lieblinge ist. Mit großer Begeisterung stürzen sie sich drauf und durchforsten alles ganz genau nach fressbarem. Auch die sich mit der Zeit zersetzenden Blätter werden gefressen, bis nur noch die Stengel übrig sind. Eventuell geben die Blätter auch Huminsäure an das Wasser ab, welches zum Wohlbefinden der Kleinen beiträgt. Wir haben jedenfalls in all unseren Becken Laub. Man verwendet am besten modriges Laub aus einem sauberen Fluss, oder sammelt im Wald einige Blätter vom Boden. Nach einigen Tagen Wässerung gehen die Blätter unter. Frisch gepflückte Blätter sollen sich nicht eignen...
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23.
Kupfer, Blei und Durchlauferhitzer
Da auch Amanogarnelen wie alle Wirbellosen sehr empfindlich auf jede Art von Schwermetallen reagieren, empfiehlt es sich, bei einem anstehenden Wasserwechsel das Wasser, welches schon eine Weile in der Leitung gestanden hat, erst einige Zeit abfließen zu lassen bevor es zur Verwendung kommt. Zumindest bei denjenigen, die Kupfer- oder Bleileitungen im Hause haben. Auch Durchlauferhitzer geben bei längerer Nichtbenutzung Kupfer an das darin stehende Wasser ab. Auch mit Medikamenten, Schneckenmitteln und auch einigen Düngern sollte man aufpassen. Viele Produkte enthalten Kupfer in für Garnelen tödlicher Dosierung. Wir nutzen zwar auch Pflanzendünger und konnten bei dem von uns verwendetem Produkt noch keine nachteiligen Erfahrungen machen, aber bei anderen Produkten mag dies anders aussehen. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten.
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24.
Vergesellschaftung mit Saugwelsen?

In Gesellschaft von Saugwelsen, bzw. Harnischwelsen sollen sich Garnelen besonders wohl fühlen. Vermutet wird, dass die Garnelen den Kot der Tiere nach Fressbarem durchsuchen (ähnlich wie bei Mulm oder Filterschlamm) und dort geeignete Nahrung finden. Versuche diesbezüglich haben wir noch nicht unternommen, da einige Saugwelse mit den Jahren doch recht groß werden können. Vereinzelt halten wir aber Ohrgitterwelse der Gattung Otocinclus in den Becken... Beim Vergleich zu Becken ohne Welse konnten wir allerdings bisher keine relevanten Unterschiede feststellen. Eine Gefahr, z. B. für Junggarnelen, geht jedenfalls von den Welsen 100%ig nicht aus.
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25.
Wie oft Wasserwechsel?
Wasserwechsel sollte man auf jeden Fall regelmässig durchführen, da Garnelen recht empfindlich auf sich verschlechternde Wasserqualität reagieren. Ein mal pro Woche ca. 20 - 30% ist nach unseren Erfahrungen ein guter Wert. Hin und wieder hat sich auch öfters eine kleinere Menge mit kaltem Wasser bewährt. Dabei sollte die Temperatur im Becken allerdings um nicht mehr als 2 - max. 3° C fallen.
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26.
Kaninchenpellets als Garnelenfutter?

Kaninchenpellets sind bei den Garnelen als äußerst beliebtes (und preisgünstiges) Garnelenfutter kaum zu schlagen. In der Regel kaufen wir dies im Zoofachhandel in loser Form zum selbst abpacken. So ist man nicht gezwungen eine zu große Menge kaufen zu müssen. In den meisten Pellets ist Kupfer in geringen Mengen (5 - 15 mg/kg) enthalten. Es soll auch Pellets ohne Kupfer geben, gefunden haben wir aber noch keine. Da man aber natürlich kein ganzes Kilo auf einmal füttert, ist der Kupferanteil pro Pellet zu vernachlässigen. Man sollte auf jeden Fall sparsam füttern, da die Wasserqualität durch zu viele Pellets sich schnell verschlechtert. Am besten verfüttert man Pellets ein oder zwei Tage vor dem anstehenden Wasserwechsel.
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27.
Inzucht bei Garnelen?
Bei diesem Thema scheiden sich wieder mal die Geister... Die einen sagen, "kann nicht gut sein" und die anderen sagen, "macht nichts". Beide Parteien können aber auch keinerlei Beweise für ihre Theorie vorlegen. Wir können hier also nur unsere Meinung mitteilen, denn auch wir haben nicht einen Beweis in der Tasche und lassen uns daher auch gerne eines Besseren belehren... Wir glauben, Inzucht spielt bei Garnelen nicht so eine große Rolle, wie z. B. bei den höherentwickelten Säugetieren. Der Hauptgrund unserer Ansicht liegt darin, dass es viele wirbellose Arten gibt, die nicht einmal einen Partner zur Fortpflanzung benötigen, sondern sich als sog. Zwitter selbst reproduzieren können. Die Probleme der Inzucht sind ja bekanntermaßen, dass die genetische Vielfalt verloren geht und dadurch die Tiere z. B. anfälliger gegenüber Krankheitserreger werden, es zu Missbildungen kommt o.ä. Da die Amanozucht recht schwierig und langwierig ist, können wir aber zur Inzucht speziell bei Amanos noch nichts sagen. Eine derartige 'Schwächung' unserer anderen Garnelenarten konnten wir aber in diesem Zusammenhang noch nicht beobachten. Sobald wir andere Kenntnisse haben, werden wir diese hier natürlich umgehend kundtun.
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28.
Filterschlamm ins Becken geben?
Filtermulm im Aquarium ist wie Weihnachten für alle Garnelen. Besonders der Nachwuchs braucht den Mulm, der sich im Aquarium ansammelt, für eine ausreichende Ernährung in den ersten Wochen nach dem Larvenstadium, aber auch die Alttiere wuseln stets emsig darin nach fressbarem. Man sollte also niemals beim säubern des Beckens den gesamten Mulm entfernen. Hat man keinen Mulm am Boden, sollte man beim Filterwechsel die Watte in einem kleinen Eimer ausspülen und mittels eines dünnen Aquarienschlauches den Filterschlamm in eine strömungsruhige Ecke des Beckens, kurz über dem Boden wieder einleiten. Binnen Minuten wird die gesamte Garnelenschar vor Ort sein...
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29.
Stellen erwachsene Tiere dem Nachwuchs nach?
Nein, das tun sie nicht. Wenn allerdings eine Kleine stirbt und anfängt nach Futter zu riechen, dann stürzen sich alle drauf, aber eine gesunde Kleine wird völlig ignoriert. Keine Gefahr! Bei den freitreibenden Larven besteht im allgemeinen auch keine Gefahr des gefressen werdens, obwohl die Großen schon wollten, wenn sie sie erhaschen könnten.
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30.
Schädliche Mopaniwurzel?
Es häufen sich Berichte von Aquarianern, die bei Verwendung von Mopaniwurzeln (auch Savannenholz oder Eisenholz genannt) über Garnelensterben berichten. Auch wir haben einmal ein Becken mit diesen Wurzeln eingerichtet und es einfach nicht hinbekommen, dass sich die Garnelen darin wohlfühlten. Sie saßen meist nur apathisch herum und viele sind gestorben. Erst nach einem halben Jahr wurde es besser. Wir konnten uns das lange nicht erklären, da wir bisher alle Becken relativ ähnlich unter Verwendung anderer Wurzeln eingerichtet hatten und es nie zu solchen Problemen gekommen war. Dann hörten wir von dem Gerücht, dass in Mopaniwurzeln, je nach Herkunft, eventuell Schwermetalle eingelagert sein sollen und diese im Wasser wieder abgeben. Vieleicht liegt es aber auch an der Sandstrahlbehandlung der die Wurzeln unterzogen werden... wir wissen es noch nicht und so bleibt es auch erstmal weiter nur ein Gerücht. Jedenfalls verzichten wir seither auf Mopaniholz, sicher ist sicher. Moorkienwurzel oder Mangrovenwurzel verwenden wir übrigens ohne Probleme.
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31.
Ist gefärbter Bodengrund gefährlich?
Es gibt Vermutungen, dass manch gefärbter oder kunststoffummantelter Bodengrund Stoffe an das Wasser abgibt (Weichmacher etc.), die für Garnelen tödlich sind. Einige Aquarianer berichten darüber, das sie regelmäßig tote Garnelen im Becken liegen hatten. Nach dem Verdacht, dass es am Bodengrund liegen könnte, wurde dieser gegen Natursteinbodengrund getauscht und offenbar gab es keine weiteren Verluste. Zwar ist dies bisher nicht nachgewiesen, aber die Hinweise häufen sich. Wer grünen oder roten Bodengrund haben möchte, wird es natürlich schwer haben, aber wem z.B. schwarzer Sand oder Kies gefällt, dem empfehlen wir mal im Baumarkt zu schaun. Dort wird unter anderem Brechsand oder Fugensplit angeboten, der erstens natürlich und zweitens unschlagbar günstig ist. Vorsicht bei Spielsand, der ist manchmal mit Desinfektionsmitteln bearbeitet und das bekommt den Garnelen ebenfalls nicht. Dies sollte aber auf der Verpackung deklariert sein. Es sei aber noch gesagt, dass es sehr viele Garnelenhalter gibt, die auch mit buntem Kies keinerlei Probleme haben und so werden wir wohl noch etwas warten müssen, bis sich der Verdacht auf bestimmte Produkte bezieht. Egal welchen Bodengrund man nun auch verwendet, er sollte vorher mit Wasser gründlich ausgespült werden (ausgenommen Produkte wie z.B. ADA-Bodengrund).
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